Was ist ein Melanom?

Das Melanom ist die aggressivste Form vom Hautkrebs, die in den Melanozyten entsteht, in den Zellen, die das Melanin produzieren. Das Melanin ist ein Pigment, das für die Färbung der Haut, Aderhaut und Haare verantwortlich ist.
Melanozyten fördern die Bildung von Muttermalen, in denen das Melanom zu entwickeln pflegt. Das Melanom ist die aggressivste Form vom Hautkrebs, laut der Weltgesundheitsorganisation, werden jährlich 132 000 Fälle von Melanom festgestellt und es sterben aus diesem Grund Tausende von Menschen. Deshalb ist es wichtig, das Melanom in möglichst frühem Entwicklungsstadium zu diagnostizieren, um die Heilungschancen zu erhöhen.

Die Muttermale, die gesund aussehen, aber sich auf den Körperstellen befinden, wo sie regelmäßig verletzt werden, sollte man vom Kosmetologen/Dermatologen entfernen lassen. Jedoch sollte man beachten, dass man vor der Entfernung von verdächtigen Muttermalen ein Beratungsgespräch mit dem Dermatologen oder dem Onkologen führen sollte.

Erste Merkmale von verdächtigen Muttermalen:

  • Die Form wird asymmetrisch – unregelmäßig, die Kanten zackig, verwaschen;
  • Es bildet sich eine Verdickung, Ulzeration, Blutung;
  • Veränderungen der Farbe oder die schwindende Pigmentation;
  • Veränderungen in der Empfindlichkeit – Juckreiz, Schmerz, ziehendes Gefühl;
  • Die Größe übersteigt 5 mm, Durchmesser des Muttermals wird größer.